Und wieder hat sich die Suchmaschineoptimierung weiterentwickelt. Dass es nicht einfach wird, wussten wir ja, aber langsam wird es wirklich schwierig. Sehr oft ist in diesen Tagen der Spruch „Linkaufbau ist tot“ gefallen. Bei SEO United hat man sogar eine Traueranzeige veröffentlicht. Dass Linkaufbau nicht mehr wie gewohnt funktioniert, haben wir bei absatz bereits erkannt. Aber so wirklich gestorben, ist er noch nicht.

Im Bereich SEO für Onlineshops ist das Eis wieder etwas dünner geworden. Wenn man einen Shopartikel nach vorne, bzw. in die Top 10 bringen will, steht man jetzt vor einer größeren Herausforderung. Einfacher Linkaufbau hat bei diesem Vorhaben zurzeit nämlich eine gegenteilige Wirkung zur Folge. Die Shop-Artikel rutschen nach dem Linkbuilding um ca. 10 Plätze nach hinten. Je nachdem wie fleißig man Links aufgebaut hat, kann es auch noch weiter nach hinten gehen. Es kann auch passieren, dass ein Artikel mal für ein paar Tage gar nicht mehr bei Google gesehen wird. Wovon ich nicht ausgehe ist, dass sich das irgendwann wieder ändert.

seo ist ...

Was soll man jetzt machen?
Onpage-SEO ist ja gerade das ganz große Thema. Den Shop bzw. die Webseite Onpage-Optimieren und dazu noch sehr guten Content erstellen. Damit macht man nichts falsch. Das ist auch das, was zurzeit alle machen. Neue Artikelbeschreibungen in den Shop bringen und das Ganze anschließend als Anlass für die neue Verlinkung nehmen. Aber funktioniert das auch wirklich? Werden durch diese Maßnahmen bessere Rankings erzielt?
Aktuelle Tests von mir haben gezeigt, dass solche Maßnahmen kaum Wirkung auf das Ranking haben. Jedenfalls nicht kurzfristig. Ganz so einfach es dann doch nicht.

Die Möglichkeiten für Onlineshopbetreiber, einzigartigen und phantastischen Content zu schaffen, der dann auch noch von ganz alleine verlinkt wird, sind doch eher begrenzt. Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, aber die Produkte des Shops geben den Rahmen dafür vor. Wie wichtig es aber ist, hier wirklich alle Möglichkeiten auszuschöpfen wird jetzt gleich deutlich.

Userverhalten
Onpage-Faktoren wie z.B. ein guter Inhalt werden nämlich jetzt anhand von Userdaten verifiziert. Ob ein Content gut ist oder nicht, entscheidet Google dabei aufgrund des Userverhaltens. Verlassen die Besucher die Webseite schnell wieder, wird der Content nicht gut sein. Bleiben Sie länger und klicken sich durch die Seiten, spricht das für einen guten Inhalt.

Links sind dabei eher zweitrangig zu sehen. 3 themenrelevante Backlinks können dabei sogar mehr wiegen, wie z.B. 10 Backlinks aus nicht relevanten Richtungen.

Und schon wird die Sache anspruchsvoller. Wie hält man einen Besucher auf der Seite? Wie bringe ich den Besucher zum Durchblättern meiner Seite? Womit prägt man bleibende Erinnerungen ein und womit werden Kaufanreize ausgelöst?

SEO ist nicht tot! Online-Marketing gewinnt dabei an Einfluss und sollte auch Thema sein.

Shopbetreiber die keine Lust haben, Artikeltexte zu schreiben und lieber Herstellertexte verwenden wollen, können das natürlich machen. Dem Weg zum Erfolg ist das aber mit Sicherheit nicht.

Ein weiterer interessanter Artikel über Userverhalten:

Userverhalten und SEO: Der “weiche” Rankingfaktor

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1 Response » to “SEO und der Abschied von den Links”

  1. Spamela sagt:

    Hey there would you mind sharing which blog platform you’re using?

    I’m looking to start my own blog iin the near future but I’m
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    P.S My apologies for getting off-topic but I had to ask!

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